Kosten der Beratung und Vertretung nach RVG

Was kos­tet die Beauf­tra­gung eines Anwalts?

umfassend und nachhaltig, keine Kostenfrage

Für die meis­ten Man­dan­ten spielt die Frage, was der Anwalt kos­tet, eine ent­schei­dende Rolle. Das ist ver­ständ­lich, wir emp­feh­len dabei aber umfas­send und nach­hal­tig zu den­ken und zu han­deln.

Das bedeu­tet, dass es oft wirt­schaft­lich sinn­vol­ler ist, da letzt­end­lich bil­li­ger, sich bera­ten zu las­sen oder zu han­deln, bevor ein abseh­ba­res Pro­blem tat­säch­lich in Erschei­nung tritt.

Nur wer von Anfang an rich­tig han­deln kann, so dass es gar nicht erst zu Pro­ble­men kommt, kann wirt­schaft­lich teure Ver­fah­ren ver­mei­den sowie Zeit und Ner­ven spa­ren.

Wenn Sie Fra­gen zu den kon­kre­ten Kos­ten einer Bera­tung oder unse­rer wei­te­ren Arbeit haben, fra­gen Sie uns bitte.

Anwaltskosten nach dem RVG

Die gesetz­li­chen Gebüh­ren für den Anwalt bestim­men sich nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz (RVG).

Erstberatung

Benö­ti­gen Sie nur eine erste Aus­kunft oder eine anfäng­li­che Bera­tung, ob es über­haupt sinn­voll erscheint in einer Sache wei­ter vor­zu­ge­hen, so bie­tet sich ein ers­tes Bera­tungs­ge­spräch an. Die Gebüh­ren hier­für sind meist deut­lich nied­ri­ger, als ein Tätig­wer­den in der Sache selbst und kön­nen auf eine spä­tere Tätig­keit in der­sel­ben Ange­le­gen­heit ange­rech­net wer­den.

Beauftragung eines Anwalts

Es gibt die fol­gen­den drei Mög­lich­kei­ten der Abrech­nung bei einer Beauf­tra­gung eines Anwalts:

Abrechnung nach Gegenstandswert

Der Gegen­stands­wert ist nicht gleich­zu­set­zen mit den ent­ste­hen­den Kos­ten, son­dern ist Grund­lage der Ermitt­lung der Kos­ten für Anwalt und gege­be­nen­falls Gericht.

Ermittlung des Gegenstandswerts

Die Ermitt­lung des Gegen­stands­werts wird hier erklärt.

gesetzliche Gebühren für den Anwalt

Die gesetz­li­che Ver­gü­tung für den Anwalt (Gebüh­ren) bestim­men sich nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz (RVG).

Wird nach dem Gegen­stands­wert, auch Streit­wert genannt, in gesetz­li­cher Höhe abge­rech­net, sind die Gebüh­ren nach fol­gen­den Tabel­len abzu­rech­nen: Die Anwalts­ge­büh­ren berech­nen sich anhand des

Abrechnung nach Rahmengebühren

Im Sozi­al­recht, Straf­recht und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht gibt es von Geset­zes wegen, da hier ein Abstel­len auf den Gegen­stands­wert ent­we­der unbil­lig wäre oder nicht mög­lich ist, meist fest­ge­legte Rah­men­ge­büh­ren (von der Min­dest­ge­bühr bis zu der Höchst­ge­bühr), in denen die Gebüh­ren ent­ste­hen. Meist wird man hier auf die soge­nannte Mit­tel­ge­bühr kom­men.

Abwei­chun­gen wer­den nach ver­schie­de­nen Kri­te­rien bemes­sen (§ 14 RVG). Ins­be­son­dere wirkt sich hier der Auf­wand und der Umfang der Tätig­keit aus. Dies wird jedoch von den Gerich­ten oft nicht aner­kannt.

Abrechnung nach Vereinbarung

Das RVG sieht auch die Ver­ein­ba­rung von Gebüh­ren vor. Außer­ge­richt­lich stellt dies kein Pro­blem dar, wird der Anwalt jedoch in einem Gerichts­ver­fah­ren tätig, so dür­fen die Gebüh­ren nicht unter den gesetz­lich vor­ge­se­he­nen Gebüh­ren blei­ben. Fra­gen Sie uns.

Beratungshilfe

Wann kann auch ich mir einen Anwalt leis­ten? Die Ant­wort ist ein­fach: Wenn die Prü­fung ergibt, dass Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und die Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts not­wen­dig erscheint.

Streitwertkataloge">Ermittlung des Gegen­stands­werts, Streitwertkataloge

Wird nach dem Gegen­stands­wert (auch Streit­wert genannt) in gesetz­li­cher Höhe abge­rech­net, sind die Gebüh­ren nach einer Tabelle abzu­rech­nen; in vie­len unkla­ren Fäl­len ergibt sich aus den Streit­wert­ka­ta­lo­gen der Gerichte Nähe­res.

Prozesskostenhilfe

Pro­zess­kos­ten­hilfe (PKH) wird durch den Anwalt im Pro­zess bean­tragt und deckt die Gerichts­kos­ten sowie die Kos­ten des eige­nen Anwalts, wenn Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und Erfolgs­aus­sicht besteht.