Beratungshilfe

Ich kann mir kei­nen Anwalt leis­ten!

Dies ist oft der erste Gedanke von Men­schen, die finan­zi­ell nicht in der Lage sind, für die Anwalts­ge­büh­ren selbst auf­zu­kom­men.
Da aber in unse­rem Rechts­sys­tem nie­mand von der Gel­tend­ma­chung sei­ner ihm zuste­hen­den Rechte gehin­dert wer­den soll, sieht das Gesetz die Mit­tel der Bera­tungs­hilfe und der Pro­zess­kos­ten­hilfe vor.

Wann kann auch ich mir einen Anwalt leisten?

Die Ant­wort ist ein­fach: Wenn die Prü­fung ergibt, dass Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und ent­we­der ein Rechts­an­walt not­wen­dig erscheint (Bera­tungs­hilfe) oder die Sache Aus­sicht auf Erfolg hat (Pro­zess­kos­ten­hilfe).

Schließ­lich darf die Rechts­ver­fol­gung auch nicht mut­wil­lig sein.

Wer natür­lich eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung hat, die im kon­kre­ten Fall auch für die Anwalts­kos­ten ein­tritt, muss diese in Anspruch neh­men.

Wir über­neh­men grund­sätz­lich auch Man­date auf Basis von Bera­tungs­hilfe oder Pro­zess­kos­ten­hilfe, wozu im Übri­gen jeder Rechts­an­walt – jeden­falls grund­sätz­lich – ver­pflich­tet ist.

Bei soge­nann­ter Gewäh­rung von Bera­tungs­hilfe durch den Anwalt, ent­steht eine an den Anwalt zu zah­lende Bera­tungs­hil­fe­ge­bühr in Höhe von 15,00 € netto (Nr. 2500 VV RVG Bera­tungs­hil­fe­ge­bühr), die wir aber gerne dann erlas­sen, wenn Sie  den Bera­tungs­hil­fe­schein gleich mit­brin­gen.

Wie komme ich zu Beratungshilfe?

Kon­kret heißt dass, die­je­ni­gen, die sich kei­nen Anwalt leis­ten kön­nen, kön­nen bei dem  zustän­di­gen Amts­ge­richt ihres Wohn­or­tes (bun­des­weite Suche) einen Bera­tungs­hil­fe­schein bean­tra­gen (dort nach der Rechts­an­trag­stelle fra­gen). Die Gewäh­rung ist ein­kom­mens­ab­hän­gig.

For­mu­lar zur Bean­tra­gung von Bera­tungs­hilfe in Ber­lin bei dem zustän­di­gen Amts­ge­richt:
Antrags­for­mu­lar Bera­tungs­hilfe
Der vom Amts­ge­richt aus­zu­stel­lende Bera­tungs­hil­fe­schein deckt die Kos­ten für den Anwalt, sowohl bezüg­lich einer Bera­tung, als auch bezüg­lich eines Tätig­wer­dens (z. B. einer Behörde etwas schrei­ben etc.).

Es ist zur zeit drin­gend zu emp­feh­len, sich vor der Beauf­tra­gung eines Anwal­tes, sich einen Bera­tungs­schein zu besor­gen. Auf­grund der vie­len behörd­li­chen Feh­ler, ins­be­son­dere im Bereich der Job­cen­ter, ver­sucht die Lan­des­kasse daher die Gewäh­rung von Bera­tungs­hilfe wo es geht zu ver­mei­den, anstatt die Arbeit der Behör­den zu ver­bes­sern. Teil­weise wird behaup­tet, der Man­dant könne alles sel­ber machen und müsse ein­fach abwar­ten, was die Behörde dazu sagt. Dies ist natür­lich rechts­wid­rig. Aller­dings ist es nach­träg­lich sehr schwer und mit hohem Auf­wand für den Rechts­an­walt ver­bun­den, Bera­tungs­hilfe bewil­ligt zu bekom­men; erst recht nach der letz­ten dies­be­züg­li­chen Geset­zes­ver­schär­fung. Gege­be­nen­falls bleibt der Man­dant dann auf den Anwalts­kos­ten sit­zen. Dies lässt sich bei vor­he­ri­ger Bean­tra­gung ver­mei­den. Sollte die Bean­tra­gung im Vor­feld aus unzu­läs­si­gen Grün­den abge­lehnt wer­den, so bedeu­tet es weni­ger Auf­wand, dage­gen vor­zu­ge­hen und ist meist erfolg­ver­spre­chen­der, wenn der Man­dant bereits selbst bei dem Amts­ge­richt vor­ge­spro­chen hat und Akten­zei­chen zu dem Antrag hat und sich nicht hat nur münd­lich abspei­sen las­sen.

Immer wie­der erle­ben wir, dass viel zu spät zu einem kom­pe­ten­ten Bera­ter gegan­gen wird, in der fal­schen Ansicht, einen Anwalt könne man sich nicht leis­ten, obwohl es mit­tels der Bera­tungs­hilfe mög­lich wäre, schon im Vor­feld die Pro­bleme zu lösen oder gar völ­lig zu umge­hen, ohne dass es zu gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen kom­men müsste.

Kosten der Beratung und Vertretung nach RVG

So errech­nen sich Anwalts­kos­ten für: Erst­be­ra­tung, Abrech­nung nach Gegen­stands­wert, Abrech­nung nach Rah­men­ge­büh­ren, Abrech­nung nach Ver­ein­ba­rung. Für die meis­ten Man­dan­ten spielt die Frage, was der Anwalt kos­tet, eine ent­schei­dende Rolle. Das ist ver­ständ­lich, wir…

Beratungshilfe

Wann kann auch ich mir einen Anwalt leis­ten? Die Ant­wort ist ein­fach: Wenn die Prü­fung ergibt, dass Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und die Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts not­wen­dig erscheint.

Streitwertkataloge">Ermittlung des Gegen­stands­werts, Streitwertkataloge

Wird nach dem Gegen­stands­wert (auch Streit­wert genannt) in gesetz­li­cher Höhe abge­rech­net, sind die Gebüh­ren nach einer Tabelle abzu­rech­nen; in vie­len unkla­ren Fäl­len ergibt sich aus den Streit­wert­ka­ta­lo­gen der Gerichte Nähe­res.

Prozesskostenhilfe

Pro­zess­kos­ten­hilfe (PKH) wird durch den Anwalt im Pro­zess bean­tragt und deckt die Gerichts­kos­ten sowie die Kos­ten des eige­nen Anwalts, wenn Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und Erfolgs­aus­sicht besteht.

Beratungshilfe

Wann kann auch ich mir einen Anwalt leis­ten? Die Ant­wort ist ein­fach: Wenn die Prü­fung ergibt, dass Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und die Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts not­wen­dig erscheint.

Streitwertkataloge">Ermittlung des Gegen­stands­werts, Streitwertkataloge

Wird nach dem Gegen­stands­wert (auch Streit­wert genannt) in gesetz­li­cher Höhe abge­rech­net, sind die Gebüh­ren nach einer Tabelle abzu­rech­nen; in vie­len unkla­ren Fäl­len ergibt sich aus den Streit­wert­ka­ta­lo­gen der Gerichte Nähe­res.

Prozesskostenhilfe

Pro­zess­kos­ten­hilfe (PKH) wird durch den Anwalt im Pro­zess bean­tragt und deckt die Gerichts­kos­ten sowie die Kos­ten des eige­nen Anwalts, wenn Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und Erfolgs­aus­sicht besteht.

Kosten der Beratung und Vertretung nach RVG

So errech­nen sich Anwalts­kos­ten für: Erst­be­ra­tung, Abrech­nung nach Gegen­stands­wert, Abrech­nung nach Rah­men­ge­büh­ren, Abrech­nung nach Ver­ein­ba­rung. Für die meis­ten Man­dan­ten spielt die Frage, was der Anwalt kos­tet, eine ent­schei­dende Rolle. Das ist ver­ständ­lich, wir…