Ermittlung des Gegen­stands­werts, Streitwertkataloge

Abrechnung nach Gegenstandswert

Der Gegen­stands­wert ist nicht gleich­zu­set­zen mit den ent­ste­hen­den Kos­ten, son­dern ist Grund­lage der Ermitt­lung der Kos­ten für Anwalt und gege­be­nen­falls Gericht.

Vergütungsverzeichnis des RVG

Die gesetz­li­chen Gebüh­ren für den Anwalt bestim­men sich nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz (RVG).

Die gesetz­li­chen Anwalts­ge­büh­ren nach Gegen­stands­wert berech­nen sich anhand nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz (RVG), ins­be­son­dere:

Ermittlung des Gegenstandswerts

In man­chen Fäl­len ist der Gegen­stands­wert leicht erkenn­bar, bei­spiels­weise bei einer nicht gezahl­ten Kauf­preis­zah­lung in Höhe von 900,00 €, eines Rück­for­de­rungs­be­schei­des in Höhe von 563,00 €.

Oft ist der Gegen­stands­wert aber auch dann zu ermit­teln, wenn es nicht direkt um eine Geld­for­de­rung geht, bei­spiels­weise wenn es um län­gere, nicht genau bestimmte Zeit­räume geht oder die Kün­di­gung von Ver­trä­gen. Für einige Rechts­ge­biete haben sich die Gerichte auf Streit­wert­ka­ta­loge ver­stän­digt. Sind diese nicht ver­füg­bar, bleibt nur der Rück­griff auf die Recht­spre­chung selbst.

Auffangwert

Unter ande­rem im Ver­wal­tungs­recht wird, wenn der Wert nicht direkt zu bezif­fern ist, ein soge­nann­ter Auf­fang­wert zugrunde gelegt.Dies sind nicht die Kos­ten, die zu bezah­len sind.

Das wäre bei­spiels­weise der Fall, wenn es um einen Stu­di­en­platz oder eine Geneh­mi­gung einer Behörde geht.

Lässt sich der „Wert” gerade nicht schon aus der Sache selbst erse­hen so hilft mit der Ermitt­lung im Ver­wal­tungs­recht, Sozi­al­recht, Arbeits­recht oder in finanz­recht­li­chen Strei­tig­kei­ten ein Blick in den jewei­li­gen Streit­wert­ka­ta­log:

Streitwertkataloge:

Die anfal­len­den Kos­ten las­sen sich dann, ebenso wie gege­be­nen­falls anfal­lende Gerichts­kos­ten, nach dem Gegen­stands­wert errech­nen.

Der Gegen­stands­wert dient zur Ermitt­lung der „Bedeu­tung” der Ange­le­gen­heit. Danach berech­nen sich anhand des Ver­gü­tungs­ver­zeich­nis­ses (VV) zum RVG zusam­men mit der Tabelle in Anlage 2 zum RVG die Gebüh­ren.

Kosten der Beratung und Vertretung nach RVG

So errech­nen sich Anwalts­kos­ten für: Erst­be­ra­tung, Abrech­nung nach Gegen­stands­wert, Abrech­nung nach Rah­men­ge­büh­ren, Abrech­nung nach Ver­ein­ba­rung. Für die meis­ten Man­dan­ten spielt die Frage, was der Anwalt kos­tet, eine ent­schei­dende Rolle. Das ist ver­ständ­lich, wir…

Beratungshilfe

Wann kann auch ich mir einen Anwalt leis­ten? Die Ant­wort ist ein­fach: Wenn die Prü­fung ergibt, dass Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und die Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts not­wen­dig erscheint.

Streitwertkataloge">Ermittlung des Gegen­stands­werts, Streitwertkataloge

Wird nach dem Gegen­stands­wert (auch Streit­wert genannt) in gesetz­li­cher Höhe abge­rech­net, sind die Gebüh­ren nach einer Tabelle abzu­rech­nen; in vie­len unkla­ren Fäl­len ergibt sich aus den Streit­wert­ka­ta­lo­gen der Gerichte Nähe­res.

Prozesskostenhilfe

Pro­zess­kos­ten­hilfe (PKH) wird durch den Anwalt im Pro­zess bean­tragt und deckt die Gerichts­kos­ten sowie die Kos­ten des eige­nen Anwalts, wenn Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind die Kos­ten selbst zu tra­gen und Erfolgs­aus­sicht besteht.